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Stadler investiert in Rendsburg

Ein Beispiel einer Werkshalle, Foto: Stadler Rail AG

Nach Ablauf der Einspruchsfrist steht fest: Der Schweizer Schienenkonzern Stadler Rail wird in Rendsburg in ein Instandhaltungswerk für Schienenfahrzeuge investieren. Über einen Zeitraum von 30 Jahren wird Stadler 55 Triebzüge und optional 50 weitere Fahrzeuge in Rendsburg und Neumünster pflegen und Instand halten.

„Das ist eine tolle Nachricht für die Kreisstadt Rendsburg“, findet Kai Lass von der Wirtschaftsförderung des Kreises (WFG). Die Region Rendsburg hat mit ihren Firmen im Schiff, Fahrzeug- und Maschinenbau sowie der Metallverarbeitung eine Tradition als Industriestandort. Nach der Windbranche wird das Engagement von Stadler mit zukunftsfähigen Industriedienstleistungen der ganzen Region neue positive Impulse geben.“

Für den Betrieb beider Instandhaltungsstützpunkte in Schleswig-Holstein wird Stadler neue Arbeitsplätze schaffen. Stadler ist an allen seinen Standorten ein ortsverbundenes Unternehmen, mit dem Anliegen Beschäftigte vor Ort zu finden und einzustellen. Neben den direkten Arbeitsplätzen werden auch langfristige Kooperationen mit Zulieferern und Dienstleistern entstehen sowie bereits während der Errichtungsphase mit regionalen Bauunternehmen.

Die WFG unterstützte gemeinsam mit der Landeswirtschaftsförderung und der Stadt Rendsburg die Standortsuche von Stadler. „In Rendsburg prüften wir neben dem ehemaligen DB Güterbahnhof weitere Optionen und boten schließlich ein stadteigenes Gelände an der Friedrichstädter Straße an“, so Lass. Voraussetzung für dessen Nutzung ist die Sanierung der Gleisstrecke nach Seemühlen.

Mit der Firma Stadler wird es auch in der Umsetzungsphase bis zur ersten Inbetriebnahme 2022 eine enge Abstimmung und Unterstützung durch die WFG geben. In Ortsgesprächen wird Stadler mit Beteiligung der Bürger über das Vorhaben berichten. Dabei werden auch Fragen wie Betriebszeiten, Maßnahmen des Schallschutzes und Verkehre in der Bauphase erläutert. So sei Stadler auch an bisherigen Standorten, wie dem Instandhaltungswerk in Herne (NRW), stets vorgegangen.

 

 

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